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Applaus für die Pflege


Fachkongress Come together der Pflege in der Klinik König-Ludwig-Haus


Teamfoto_PflegekongressComeTogether

Freuen sich über eine rundum gelungene Veranstaltung (von links): Lorenz Wohanka (Diplompsychologe und Coach), Sandra Schumacher und Marion Küttenbaum (Aromaexpertinnen), Sandra Mantz (Sprachkompetenztrainerin), Michaela Bach (Pflegedirektorin) und Karsten Eck (Krankenhausdirektor). (Foto: Fascher)
 

Würzburg. Zu einem Fachkongress für Pflegekräfte hat die Pflegedirektion der Klinik König-Ludwig-Haus am vergangenen Samstag (18. Mai) eingeladen. Auf dem Programm standen Expertenvorträge zu den Themen „Stressbewältigung“, „Aromapflege“ und „Kommunikation“. Abgerundet worden ist die Veranstaltung mit einer Ausstellung externer und interner Anbieter. Und am Ende stand eine bewegende Challenge für die Pflege.

Der Pflegeberuf ist ein sehr anspruchsvoller und anstrengender Beruf – aber, trotz allem, ein sehr schöner Beruf. Um mit den herausfordernden Seiten des Arbeitsfeldes gut und langfristig zurechtzukommen, sei es wichtig sich selbst zu pflegen. Pflegedirektorin Michaela Bach machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass Pflegerinnen und Pfleger lernen müssten, sich selbst nicht zu vergessen und bewusst ihren Beruf zu leben. In erster Linie sollten Pflegekräfte bei sich selbst zu sein, aufmerksam und wach handeln und wertschätzend kommunizieren.

Lorenz Wohanka, Diplompsychologe und Coach, referierte zum Thema „Stressbewältigung in der Pflege“, bevor Marion Küttenbaum und Sandra Schumacher, Aromaexpertinnen in der Klinik König-Ludwig-Haus „Praktische Übungen zur Anwendung der Aromapflege im pflegerischen Alltag“ präsentierten.

Wie wichtig gute Kommunikation ist, zeigte Sprachkompetenztrainerin Sandra Mantz auf. Mittels praxis- und lebensnaher Beispiele sensibilisierte sie die Kongressteilnehmer, ihre Wortwahl im Alltag zu reflektieren, denn: In der Sprache liegt eine große Kraft. „Sie ist ein Schlüssel für Gesundheit, Lebenskraft und Freude am eigenen Beruf. Wer beginnt, sich bewusst damit zu beschäftigen, wird sich wundern, was es zu entdecken gibt“, so Mantz.

Applaus gab es am Ende des Kongresses nicht nur für die Referenten – sondern auch für die Pflege selbst– und zwar eine Minute lang Standing Ovations. Eingeladen zu dieser bewegenden Challenge „1min.care“ hat deren Organisatorin Sandra Mantz. Die Challenge will Bühnen der Gesellschaft nutzen um auf leichte und positive Weise Pflegenden die gebührende Aufmerksamkeit zu geben: 60 Sekunden Applaus für 24 Stunden täglichen Einsatz an 365 Tagen im Jahr. Ein bewegender Abschluss eines aufschlussreichen Fachtages.